{"status": "failed"}{"status": "failed"} Was passiert mit unserer Sonne, nachdem sie gestorben ist?

Das Ende der Sonne wird spektakulär

Die Lebenserwartung der Sonne

Unsere Sonne ist alt, sehr alt, sie ist vor mehr als vier Milliarden Jahren entstanden. Aber sie wird noch viel älter werden. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass sie noch etwa sechs Milliarden Jahre lang wie ein normaler Stern brennen wird.

Wie “funktioniert” die Sonne?

Sie besteht vor allem aus Wasserstoff und Helium, wie die meisten Sterne. Mit Temperaturen von 15 Millionen Grad und einem enormen Druck im Inneren findet eine Kernfusion statt, Wasserstoff verschmilzt zu Helium. Das Helium wiederum sammelt sich am Mittelpunkt, der Gaskern verdichtet sich und der Druck steigt. Daher wird die Sonne immer heller und wärmer. Seit ihrer Entstehung hat die Helligkeit bereits um etwa 40 Prozent zugenommen. Und eine hellere Sonne bedeutet mehr Wärme auf der Erde.

Wie stirbt die Sonne?

Doch was passiert, wenn die Sonne stirbt? Einige Astronomen glauben, die Antwort auf diese Frage gefunden zu haben. Nach einer weiteren Milliarde von Jahren wird die Erde so warm sein, dass die Kontinente von Wüsten bedeckt sind. In dreieinhalb Milliarden Jahren verdampfen die Meere auf der Erde. Nach sechs Milliarden Jahren gibt es keinen Wasserstoff mehr im Sonnenkern.

Aber dann wird es erst richtig spektakulär. Die Kernfusion kommt zum Erliegen, der Druck im Inneren des Kerns sinkt. Die Schwerkraft lässt die Sonnenhülle nach innen drücken. Der Wasserstoff, der noch in der Hülle vorhanden ist, wird erhitzt, die Kernfusion beginnt erneut, erhitzt die äußeren Schichten, die Sonne beginnt sich auszudehnen. Das ganze Schauspiel dauert über eine Milliarde Jahre und am Ende wird die Sonne mehr als hundertmal größer sein als sie heute ist. Und sie wird rötlich leuchten, die Astronomie nennt das einen Roten Riesen.

Was danach mit der Sonne passiert, darüber rätseln Astronomen schon lange. Einige sind sich jetzt sicher, die Sonne wird sich in einen “planetarischen Nebel” verwandeln, ein riesiges Gebilde aus leuchtendem Gas und Plasma. Ein Forscherteam an der Universität Manchester hat ein neues Datenmodell entwickelt, das Lebenszyklen von Sternen vorhersagen kann.

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